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Die 3 Baukörper bewegen sich im Spannungsfeld zwischen gründerzeitlicher Blockrandbebauung und  Nachkriegsmoderne. Diese heterogene Situation soll einerseits durch die neuen Baukörper städtebaulich zusammengeführt, andererseits sollen die neuen Baukörper gut verortet werden.

Die Baukörper bilden aufgrund ähnlicher Volumen, Form und Fassaden ein geschlossenes Ensemble. Sie definieren durch ihre Setzung die umgebenden Straßenräume und den Platz um das Wintergartenhochhaus.

Für die neuen Baukörper werden  2 unterschiedliche Organisations- und Erschließungssprinzipien angewendet, die sich typischerweise auch in den umgebenden Bauten finden lassen - einerseits die Blockstruktur mit Innenhof aus der Gründerzeit, andererseits die zentrale Kernerschließung des Wintergartenhochhauses.
Diese beiden Organisationsprinzipien werden als Spiel "positiver" und "negativer" Räume und Volumen in den neuen Baukörpern angewandt und komplementär gegenübergestellt.

Im Bürobau werden die Geschosse über einen massiven, zentralen Kern erschlossen, um ihn herum entwickeln sich frei organisierbare Flächen.

Die Wohnbauten  besitzen als zentrales , "negatives" Volumen einen überdachten Innenhof mit geschossweiser, laubengangartiger Erschließung der Wohnungen.

Allen Fassaden werden mit dem gleichen Thema entwickelt - sie werden durch das konstruktive Grundraster strukturiert. Innerhalb der Rasterfelder erfolgt dann die Differenzierung von Büro- und Wohnbau über die unterschiedliche Ausformulierung der Rasterfelder (z.B. Ausbildung von Loggien) und den Einsatz unterschiedlicher Materialen (z.B. Bürogebäude Brüstungselement Naturstein).

LWB LEIPZIG

Neubau Hauptsitz und Wohnbauten für die Leipziger Wohn- und Baugesellschaft mbH

Wettbewerb 2012

 

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