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Dem Entwurf liegt das Konzept der Vielfalt in der Einheit zugrunde.

Die Baumassen werden entsprechend den unterschiedlichen Nutzungen in mehrere Baukörper gegliedert. Gleichzeitig zeigen die Baukörper mit ihrer inneren Logik und äußeren Erscheinung eine starke Zusammengehörigkeit – sie bilden ein Baukörper-Ensemble.

Die Baukörper sind so positioniert, dass sie sich gut in das städtebauliche Gefüge einpassen und gleichzeitig unterschiedliche Höfe, Frei- und Zwischenräume entstehen als Fortsetzung des Ensemblethemas – es bildet sich Ensemble ungebauter Räume mit jeweils eigenem Charakter.

Mit der  Orientierung der Höfe nach Innen reagiert der Entwurf auf das umgebende Gewerbegebiet – die Freiflächen bilden geschützte Außenräume für Schüler und Studenten.

 

Die  zentrale Erschließungsspange mit dem gemeinsamen Haupteingang für alle Nutzer verbindet die Baukörper und Freiflächen miteinander.

Die großen Funktionsbereiche der PHT werden in eigenen Baukörpern zusammengefasst. Sie sind somit gut von außen ablesbar als auch von innen als unterschiedliche Teile der PHT erfahrbahr.

Die innere Orientierung wird erleichtert, die Identifikation mit dem jeweils genutzten PHT-Bereich wird ermöglicht (Schüler!).

 

Zur Pastorstraße bildet die eigentliche Pädagogische Hochschule als Hauptbestandteil der PHT mit das "Gesicht" der Hochschule und schirmt gleichzeitig den sensibleren Praxisschulen und die Freiräume von der Straße und äußeren Störungen ab.

Der herausgeschobene, gleichfalls an der Pastorstraße positionierte Baukörper mit den öffentlicheren Funktionen Mensa und Bibliothek bildet das markante Auftaktgebbäude des PHT-Ensembles.

Die  gläserne, tagsüber einsehbare und nachts hinterleuchtete Bibliotheksfassade versinnbildlicht als Leuchtkörper die Funktion der PHT als kulturelles und intellektuelles Zentrum des Quartiers.

 

Die Tiefenstaffelung der Fassaden, deren unterschiedliche Höhenentwicklung und die Variierung des Fassadenthemas widerspiegeln das baukörperliche "Ensemble"- Konzept in der Straßenfront.

 

Die Fassadenrhythmus leitet sich aus dem konstruktiven Raster der Bestandsgebäude ab und zeigt sowohl die Kontinuität und als auch Weiterentwicklung der PHT am Ort.

 

PH INNSBRUCK

Erweiterung und Funktionssanierung der Pädagogischen Hochschule Tirol, Innsbruck

Wettbewerb 2012

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