X

Die Wettbewerbsaufgabe für die Erweiterung des Milkon-Werkes in Bozen umfasste die komplette Neustrukturierung und Erweiterung des Betriebes mit folgenden Einzelmaßnahmen: Erweiterung der Produktionsflächen, Entflechtung des Verkehrs auf dem Areal, Neubau von Verwaltungssitz, Mila-Bar, Mila-Geschäft, Kindergarten, Dienstwohungen, Tiefgarage, Neugestaltung derBestandsgebäude und der Freiflächen.

 

In unserem Projekt werden bestehende und neue Baukörper auf klare, einfache Kuben reduziert und zugleich rhythisch und „ordentlich” hintereinander gereiht, sodass sich ein einheitliches Ganzes entsteht. Die weißen, teils transparenten Fassaden sollen Reinheit, Klarheit, Frische assoziieren - Begriffe, mit denen das Grund- und Hauptprodukt Milch, dessen Südtiroler Herkunft aus der bäuerlichen Bergwirtschaft, aber auch die hohen Produktions- und Verarbeitungsstandards der Milkon umschrieben werden können. Die öffentlichen Funktionen (Bar, Geschäft, Kita...) werden im Mila-Obstgarten, einem Baukörper mit ineinander verzahnten Innenräumen und Gärten zusammengefasst.

 

Auszug Jurybericht
„Das Projekt  hat ... einen strukturellen Ansatz, ist funktionell sehr gut gelöst, die Fassaden sind hervorragend gestaltet und verleihen dem Gebäude seine „Würde“... Das Projekt hat ein zurückhaltendes Auftreten, hier wird nichts appliziert, die Baukörper übernehmen selber das Corporate Design. Die Fassade ... wirkt elegant und trifft gut die „Authentizität“, welche die Milkon in ihrem Erscheinungsbild anstrebt.”

 

Auszug Publikation
„Ein authentisches Projekt mit bescheidenem, funktionsorientiertem Auftreten und trotzdem von hoher Signifikanz. Besonders der Obstgarten mit seiner zarten, transparenten Hülle ist eine schöne Visitenkarte für das Unternehmen, ein Lehrstück für subtiles und nicht marktschreierisches Corporate Design.”
Susanne Waiz  in „Die Dolomiten” 04.09.2008

MILA


Umbau und Erweiterung des Mikon-Werkes in Bozen
Wettbewerb 2007 - 1.Preis - mit PlanWerkStadt Architekten, Bozen

mehr