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Der Aufbau auf das bestehende Bürogebäude soll das Image der Firma Hobag als professioneller Dienstleister in der Projektentwicklung verkörpern und befördern.

Der Aufbau bewegt sich innerhalb der klaren Systematik des Bestandsgebäudes. Es wird keine neue gestalterische Idee hinzugefügt, so dass sich keine formalen Konflikte zwischen Alt und Neu ergeben können oder das Gebäude in 2 Teile zerfällt. Es werden aber entwurfliche Möglichkeiten genutzt, um auf subtile Weise das gestalterische Prinzip des Bestandsgebäudes in die Gegenwart zu transportieren. Der Aufbau wird somit sichtbar zeitgenössisch, bleibt jedoch integrativer Bestandteil des Gesamtgebäudes.

Der Aufbau reduziert sich auf 2 sichtbare Elemente – eine gläserne Fuge und das abschließende Dachband. Die Glasfassade ist weitgehend rahmenlos konzipiert, das umlaufende Dachband wird mit naturbelassenen, leicht schimmernden Aluminiumplatten verkleidet. Der Aufbau erscheint auf diese Weise leicht, innovativ und mit zurückhaltender Eleganz und Stringenz.

Im Innenraum setzt sich die klare und reduzierte gestalterische Linie fort. Formale Zurückhaltung, Hochwertigkeit und wenige verschiedene Materialien bestimmen das Ambiente. Die verglasten Innenwände lassen viel Licht in den tiefen Baukörper und sorgen für ein lichtes und großzügiges Raumgefühl.

Ein zentraler Platz fungiert als großzügiges Entré und nimmt gleichzeitig mehrere Funktionen auf (Wartebereich, Teeküche, Pausenraum, Druck- und Kopierraum, WC, Balkon).

Die Einzel- und Doppelbüros sind großzügig geschnitten und nach Süden bzw. Westen orientiert. Die halbhohe Möblierung in Verbindung mit den Glastrennwänden bietet für die Mitarbeiter einerseits im Sitzen eine blickgeschützte, intime Atmosphäre am Arbeitsplatz, im Stehen jedoch für guten Überblick über die Etage und die Möglichkeit zum Blick- und Zeichenkontakt zu anderen Mitarbeitern.

HOBAG AG

 

Erweiterung Firmengebäude der Hobag AG in Sand in Taufers

Studie 2012

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